Q&A - US-Car Mythen

 

Um die Betriebskosten von US-Cars ranken sich viele Legenden.

Was sich seit vielen Jahren an Vorurteilen manifestiert hat, ist eigentlich immer dasselbe - ob es deshalb auch richtig ist?

Wir von Ramsperger haben ja dank unserer insgesamt sieben Marken einen guten Überblick über den Markt und die oft zitierten „TCO“, die „Total Cost of Ownership" und klären mit den gebräuchlichsten Mythen auf:

US-Car-Fahren ist extrem kostspielig. Dies hat mehrere Gründe, denn US-Cars...


1.    ... sind teuer in der Anschaffung.
2.    ... sind extreme Säufer.
3.    ... sind teuer in der Versicherung.
4.    ... haben einen hohen Wertverlust.
5.    ... haben hohe Wartungskosten.
6.    ... kann man in Deutschland sowieso nicht fahren, weil sie viel zu groß dafür sind.
7.    ... sind schlecht verarbeitet, die Innenräume bestehen aus Hartplastik-Wüsten.
8.    ... sind außerdem unzuverlässig und ständig kaputt.

 

Na, gibt das in etwa Ihr Bild vom „Ami“ wieder?
Dann wollen wir mal ein paar Fakten dagegensetzen:

1. Sind US-Cars teuer in der Anschaffung?

Die von Ramsperger vertriebenen Dodge- und RAM-Modelle sind, gemessen an Ihrer Leistung, geradezu Schnäppchen. Da startet ein Dodge Challenger V6 mit 3,6-Liter-Motor (bei etwas über 30.000 € und bietet dafür ein tolles Styling, eine nahezu komplette Ausstattung und immerhin 309 PS (Kraftstoffverbrauch l/100 km*: kombiniert 11,2 | CO2-Emission g/km*: kombiniert 272 g/km | Effizienzklasse: G).Dies ist ein für einen deutschen Kompaktwagen wie den VW Golf normaler Preis. Für ca. 55000 € erhält man dann schon einen voll ausgestatteten V8 mit an die 500 PS (Kraftstoffverbrauch l/100 km*: kombiniert 14,7-13,1 | CO2-Emission g/km*: kombiniert 392-328 g/km | Effizienzklasse: G). Deutsche Mittelklassewagen in dieser Leistungskategorie kosten etwa das Doppelte - Mindestens.

 

2. Wie sieht es mit dem Verbrauch aus?

Sie haben unter 1. bereits die Verbrauchswerte gesehen. Die Einstufung „G“ lässt fürchterliches vermuten. Nun ist es aber so, dass die auf den Prüfständen ermittelten Werte nicht die Praxis wiedergeben. Der V8-Motor ist hier gegenüber einem turboaufgeladenen Downsizing-Motor sehr im Nachteil – auf dem Papier. In der Praxis stellt man fest, dass der Verbrauch deutlich niedriger als erwartet ist. Hier wird nicht mit Start-Stopp ein niedriger Prüfstandswert herbeigezaubert. Tatsächlich sind die Verbräuche natürlich nicht extrem niedrig – dafür sind die Leistungen zu hoch und die Hubräume zu groß. Aber wenn man sich etwas zurückhält, lässt sich der 6,4 Liter-Motor des Challenger Scat Pack (Kraftstoffverbrauch l/100 km*: kombiniert 13,1 | CO2-Emission g/km*: kombiniert 328 g/km | Effizienzklasse: G) mit unter 10 Litern auf 100 km bewegen. Selbst die Kollegen von auto, motor und sport haben im Dauertest leicht verwundert festgestellt: „Gewiss, es gibt sparsamere Automobile auf unserem Planeten, aber der Dodge ist nicht dieser Suffkopf, für den ihn viele halten. Gleich mehrfach bewegten unterschiedliche Kollegen den US-Kumpel mit dem im Dauertest ermittelten Minimalverbrauch von 10,1 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer.“  Und weiter: „Okay, das war jetzt maßlos übertrieben, aber der Durchschnittsverbrauch von 13,4 Litern auf 100 Kilometer zeigt, dass die Mehrheit von uns den Ami entspannt erlebt hat und zurückhaltend unterwegs war.“ Nun meinen wir, dass auch die in unseren Gefilden hergestellten Fahrzeuge in der Leistungsklasse über 400 PS nicht viel sparsamer unterwegs sind. Auch wenn sie nur den halben Hubraum haben.

Jetzt kommt aber der große Joker. Gas-Antrieb. Alle RAMs kommen bei Ramsperger serienmäßig mit Flüssiggas-Antrieb, bei allen anderen Modellen gibt’s Gas optional. Und dann werden die Betriebskosten mal richtig niedrig. Je nachdem, ob der Liter Gas grade eher 50 oder 60 Cent kostet, liegen wir dann mit dem großen RAM auf dem Kraftstoffkostenniveau eines Kleinwagens. Und umweltfreundlich ist das nahezu schadstofffrei verbrennende Flüssiggas dann auch noch. Tankstellen gibt’s, im Gegensatz zu Erdgas (CNG), an jeder Ecke.

 

3. Teure Versicherung?

Interessenten haben manchmal ein Problem, wenn sie bei ihrer Stammversicherung nach den Prämien für ein neu anzuschaffendes US-Car fragen. Der Grund: Es gibt für Dodge und RAM keine Schlüsselnummern. Und was der nicht US-Car-affine Versicherungsfachangestellte nicht kennt und auch in seinen Unterlagen nicht findet, erregt natürlich Argwohn oder Panik. Je nach persönlichem Gemütszustand sagt er dann wahlweise „versichern wir nicht“, oder er greift in die Schublade mit den Prämien für „unbekannte Risiken“, die meist am oberen Ende der Skala liegen.

Um diesem Zustand abzuhelfen, haben wir gleich zwei Versicherer, die mit US-Cars gut können und sehr niedrige Prämien aufrufen, die sich auf dem Niveau befinden, die man von normalen Mittelklassewagen auch schon kennt. Diese Versicherer haben verstanden, dass die Fahrer von US-Cars (ähnlich wie Oldtimer-Besitzer) ihre Fahrzeuge lieben und hätscheln und deshalb überweigend defensiv im Cruise-Modus unterwegs sind.

 

4. Hoher Wertverlust?

Die Standard-Meinung ist tatsächlich: Deutsche Fabrikate haben hohe Wertstabilität, Importeure sind schlechter, Exoten gebraucht quasi unverkäuflich und deshalb mit exorbitantem Wertverlust gesegnet.
Wenn man sich dann die tatsächlich erzielten Preise in den gängigen GW-Plattformen anschaut, gewinnt man einen völlig anderen Eindruck. Ein Dodge Challenger erzielt nach 6-7 Jahren noch einen Restwert, der im Branchenschnitt bereits nach drei Jahren erreicht ist. Der Wertverlust ist phänomenal gering!

 

5. Teure Wartung?

Die Motoren der US-Cars sind in der Regel seit vielen Jahren, teils Jahrzehnten, gebaute Konstruktionen, die immer wieder auf den neuesten Stand gebracht wurden. Was aber blieb, war der große Hubraum. Dieser führt einerseits zu einer drehzahlschonenden und deshalb verschleißarmen Fahrweise, andererseits wird selten auf teure und anfällige Turbotechnik zurückgegriffen. Auch die typischen Wartungsteile sind nicht nur problemlos, sondern auch preiswert verfügbar. Einzig selten gebrauchte Spezialteile, die nicht in Europa lagern, haben längere Lieferzeiten und aufgrund der Transportkosten höhere Preise als die von europäischen Fabrikaten.

 

6. Zu groß für Deutschland?

Naja. Besonders kompakte Kleinwagen sind US-Cars von Haus aus nicht, was an dem grundsätzlich opulenteren Platzangebot auf amerikanischen Straßen und Parkplätzen liegt. Trotzdem heißt das nicht, dass man in Deutschland damit nicht fahren könnte. Der Dodge Challenger und der Charger sind von den Abmessungen her ähnlich wie die deutschen Oberklassefahrzeuge, und schließlich fährt man ja mit einem Audi A6 eigentlich überall bedenkenlos hin.

So ein RAM ist natürlich mit 5,92 m schon etwas drüber. Aber ein Crafter und ein Sprinter haben ja ganz ähnliche Abmessungen und kommen auch überall hin. Die Erfahrung unserer RAM-Kunden sind deshalb „Ich hab noch immer einen Parkplatz gefunden, manchmal musste ich halt ein paar Meter weiter laufen“. Klar ist: Wo man schon mit dem VW Up kaum einen Platz findet, ist es mit dem RAM nicht besser. Aber das haben Sie ja schon vorher gewusst.

 

7. Hartplastik-Wüste?

Ein nachvollziehbares „Vor“-Urteil besagt, dass amerikanische Fahrzeuge per se ein billiges, womöglich schlecht verarbeitetes und klapperndes Interieur aufweisen. Das war sicher in der Vergangenheit nicht unbegründet. Gerade hier hat sich aber sehr viel getan. Während harte Kunststoffe mehr und mehr in europäischen Fahrzeugen Einzug halten, haben sich die US-Jungs hier sehr viel Mühe gegeben und viel erreicht. Wer‘s nicht glaubt, soll sich mal in einen RAM ab Baujahr 2019 setzen. Auch in Bezug auf Klappern und Windgeräuschen herrscht Ruhe – und ja, das hat uns selbst überrascht. Ist aber so.

 

8. Unzuverlässig und ständig in der Werkstatt?

Da wir uns ja mit unseren deutschen Fabrikaten auf einem sehr hohen Qualitätsniveau bewegen, waren wir hier sehr gespannt. Zusammengefasst: Keine Auffälligkeiten. Kleinere, harmlosere Elektronikzickereien kommen bei den Amis genauso vor wie bei allen anderen Fabrikaten. Die Motoren sind aus oben beschriebenen Gründen sehr robust und zuverlässig.

Das Niveau an Garantiearbeiten ist nicht anders als gewohnt.

Auch bei Auto, Motor und Sport verlief der Dauertest völlig unauffällig.
Hier geht's direkt zum Test: dAuertest des Dodge Challenger SRT 392

 

Wenn jetzt das eine oder andere Vorurteil ins Wanken gekommen ist und Sie sich überlegen, Ihrem Traum näherzutreten, dann sprechen Sie uns an.

Als Appetithäppchen hier noch der Schlussatz aus Auto Motor und Sport:

„..Nur wenige Automobile bieten dabei heutzutage noch so viel Charakter und Emotionen wie der Challenger SRT 392.“

Und so viel Exklusivität zum kleinen Preis, möchte man hinzufügen.
Denn so ein Challenger steht halt nicht an jeder Ecke.

 

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